Proportional zum eigenen Mut schrumpft das Leben oder dehnt sich aus.

AnaÏs Nin

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Paartherapie – Paarberatung
Ehetherapie – Eheberatung

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Paartherapie, Eheberatung, Paarberatung, Ehetherapie sind häufig verwendete Begriffe, wenn es um psychologische Unterstützung für Paare in Beziehungskrisen geht

Es ist im Laufe der Zeit ein Potpourri an Begriffen entstanden, die sich allenfalls dadurch unterscheiden ob das Paar verheiratet ist oder nicht. Paartherapie/Ehetherapie sind heutzutage von Paarberatung/Eheberatung inhaltlich kaum abzugrenzen. In meiner Praxis bezeichne ich mit diesen Begriffen deshalb auch dieselbe Dienstleistung.

Ein Berater gibt, per Definition durch seine umfangreichen Kenntnisse eines Themenbereichs, bei Problemstellungen Ratschläge und Lösungsvorschläge. Er ist Experte. Hierbei wird die Erwartung erzeugt, dass die Partner bei der Suche nach einer Lösung, sich passiv verhalten können. Mit fein abgestimmten „Ratschlägen“ wird die Beziehung optimiert und alles wird gut. Dieser rein „beratende“ Ansatz ist in der Praxis fast nie von langfristigem Erfolg gekrönt. Stattdessen hat es sich erwiesenermaßen bewährt mit therapeutischen Mitteln im Zusammenspiel mit dem Paar an Problemlösungen zu arbeiten. Das Paar ist Experte ihrer eignen Lebens- und Liebesrealität. Hierbei geht es um einen Prozess der gemeinsam mit dem Therapeuten erarbeitet, neues Verhalten implementiert und bei Bedarf nachjustiert wird.

Eine Paartherapie macht immer dann Sinn, wenn beide Partner grundsätzlich bereit sind an den Anliegen zu arbeiten und den Willen haben, etwas zu verändern.

grundsätzlich können alle Themen bearbeitet werden, die Einfluss auf Ihren gemeinsamen Alltag und die Art und Weise, wie Sie ihre Beziehung leben, haben. Folgende Themen begegnen mir in der Praxis häufig:

das Paar hat Kommunikationsschwierigkeiten wie zum Beispiel aneinander vorbeireden, respektlose Streitkultur oder Schweigen
das Paar hat nur noch wenig gemeinsame Qualitätszeit und kaum bis gar keine Sexualität mehr
das Paar gerät immer wieder in dieselben Konflikte und Streitmuster und will verstehen, warum das so ist
das Paar möchte wissen, an welchem Punkt im Leben sie stehen, ob sie noch dieselben Ziele verfolgen und welche Werte sie verbinden
eine Außenbeziehung/ Affäre hat das Vertrauen zwischen den Partnern beschädigt
das Paar möchte sich und seine Eigenheiten, die aus ihren jeweiligen Familiensystemen herrühren, besser kennen lernen
das Paar möchte sich in seiner Persönlichkeitsentwicklung unterstützen
ein unerfüllter Kinderwunsch belastet die Beziehung

Zunächst einmal: Eine anfängliche Skepsis gegenüber einer Paartherapie ist nicht unnormal und kommt relativ häufig vor. Einem fremden Menschen seine Beziehung und die damit verbundenen Schwierigkeiten anzuvertrauen ist für viele Menschen schwer vorstellbar und kommt gefühlt einem Blick ins eigene Schlafzimmer gleich.

Es ist nicht hilfreich, den Partner zwingen zu wollen, oder emotional zu erpressen, nach dem Motto: Wenn wir nicht zur Paartherapie gehen, trenne ich mich!  Machtkämpfe bringen sie nicht weiter und sorgen häufig dafür, dass der andere „dicht macht“. Stattdessen benennen Sie klar und deutlich ihre eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Hoffnungen. „Ich möchte mit dir zusammen eine Paartherapie versuchen, weil ich möchte, dass wir zusammen wieder glücklich werden.“ Versuchen Sie zu erfragen und zu verstehen, was der andere braucht, um sich einlassen zu können. Sie können auf das 30 Minuten Erstgespräch verweisen. Hier hat der Partner die Möglichkeit sich reinzufühlen, ohne dass es „gefährlich“ wird und kann Befürchtungen klar benennen. Er/ Sie kann schnell und unverfänglich wieder aussteigen, wenn das Unbehagen überwiegt.

Allgemein gilt: Es ist nie der Partner, der Schuld hat und „repariert“ werden muss. Es sind immer beide Parteien, die arbeiten müssen und es geht in der Paartherapie nicht darum, dass sich einer zugunsten des anderen verändert. Vielmehr kann der Raum genutzt werden, gemeinsam an Strategien für ein harmonischeres Miteinander unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedürfnisse zu arbeiten.

Viele Paar kommen zu meinem Bedauern oft erst kurz vor der Trennung in meine Praxis. Das ist sehr schade, weil beide sich unnötig viel Leid ausgesetzt haben und gemeinsame Zeit in destruktive Muster investiert haben. Trotzdem kann ein gemeinsames Arbeiten sinnvoll sein. Möglicherweise kann die gezogene gemeinsame Bilanz ein Neuanfang bedeuten, weil vielleicht mehr verbindendes, als Trennendes entdeckt wird. Manche Paare sind so sehr entmutigt, dass sie glauben eine Trennung wäre unvermeidlich und stellen dann fest, dass eine Paartherapie Ihnen hilft besser verstanden zu werden und den Partner besser zu verstehen. Ist die Bindung stark genug, haben alte Verletzungen Raum zu heilen und die Liebe füreinander kann wieder wachsen.

Steht trotz allem die Trennung an, können Sie sich diesem Schritt in der Paartherapie gemeinsam nähern.

Eine Paartherapie hilft, den anderen besser zu verstehen, eigene Bedürfnisse zu artikulieren und mit den Unterschiedlichkeiten umgehen zu lernen. Paare berichten bei Abschlussgesprächen, sich wieder aufeinander zu freuen, Gefühle und Gedanken wieder miteinander teilen zu können und statt endlos zu diskutieren schneller zu zufriedenstellenden Lösung zu gelangen.

Eine Paartherapie kann aber auch den Ist-Zustand herausstellen und den Partnern helfen eine Entscheidung zu treffen, ob sie die Partnerschaft weiterführen wollen. Hier kann eine Trennungsberatung helfen, diesen Prozess mit möglichst wenig Verletzungen zu durchlaufen.

Das Anliegen des Paares gehört dem Paar und kann auch nur gemeinsam gelöst werden. Manchmal hat einer der Partner, oder beide das Gefühl, erst einmal seine Sicht der Dinge zu schildern. In der Beratung haben beide die Möglichkeit das ins Gespräch zu bringen, was sie beschäftigt. Oft ist es sogar so, dass in einem gemeinsamen Gespräch neue Blickwinkel und Perspektiven auf das immer wieder besprochene Problem gelingen. Als Moderatorin versuche ich immer beiden Partner den gleichen Raum und Redezeit einzuräumen.

Das ist schwer einzuschätzen und unterscheidet sich je nach Paar und Anliegen. Im Grunde arbeite ich in etwa nach folgendem Schema, ohne dabei den Anspruch auf Absolutheit zu erheben.

3.1 Kostenloses Erstgespräch

Das kostenlose Erstgespräch dient dazu, dass wir uns vorstellen und Sie ihr Anliegen im Groben schildern können. Sie können sich einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise verschaffen und für sich entscheiden, ob Sie sich ein weiteres Arbeiten mit mir vorstellen können. Ich habe Gelegenheit zu prüfen, ob ich die Richtige für ihr Anliegen bin. (Dauer 30 Minuten)

3.2 Kennenlernen und Auftragsklärung

Diese Phase dient dem Kennenlernen und Aufbau einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung. Sie ziehen Bilanz, wir reden über Ihre Beziehung, ihr Kennenlernen, ihre Stärken und Schwächen sowie über ihr Anliegen. Die Familienstrukturen und Erfahrungen aus der Jugendzeit werden hier zum Teil thematisiert. Das Anliegen, mit dem die Paare kommen, sind oftmals akute Symptome. Innerhalb der Phase der Auftragsklärung zeichnen sich meist noch andere Themen ab. (Dauer 3 x 90 Minuten)

3.3 Die Arbeitsphase

In dieser Phase beschäftigen wir uns mit dem erarbeiteten Auftrag. Hierzu kommen wir intensiv ins Gespräch. Eine Auswahl verschiedener Methoden hilft, das nicht Besprechbare besprechbar zu machen. Die Partner lernen sich oftmals neu Kennen und miteinander zu kommunizieren und können im besten Fall viele ihrer Konflikte dauerhaft lösen. (Dauer ca. 3-7 x 90 Minuten)

3.4 Resümee und Abschlussgespräch

In einem Rückblick schauen wir uns die gemachten Erfolge an und klären, ob für beide Partner die Anliegen ausreichend bearbeitet sind. Es wird ggf. ein Notfallplan für “Rückfälle“ und Krisen erarbeitet. (Dauer 90 Minuten)

Termine können schnell und einfach vereinbart werden. Unter der Online-Terminbuchung                                    https://terminepraxisobermann.simplybook.it/v2/#book können Sie einen individuellen und zeitnahen Termin reservieren.